Zahnröntgen und OPG: Was sie zeigen und wie sicher sie sind

Warum Ihr Zahnarzt röntgt, der Unterschied zwischen Einzelbild und Panorama-OPG und die Strahlendosis in einfachen Worten.

1 Min. Lesezeit · 18. Oktober 2026

Viele Zahnprobleme verstecken sich zwischen den Zähnen, unter Füllungen oder im Knochen. Röntgenbilder lassen sie früh erkennen – oft bevor Sie etwas spüren.

Arten von Zahnröntgen

  • Kleine Einzelbilder (intraoral) zeigen ein bis drei Zähne im Detail – nützlich bei Karies zwischen den Zähnen oder bei der Wurzelbehandlung.
  • Panorama-Röntgen (OPG) zeigt alle Zähne, beide Kiefer und die Gelenke in einem Bild – nützlich bei Weisheitszähnen, der Spangenplanung und Implantaten.
  • 3D-Aufnahmen (DVT/CBCT) werden in ausgewählten Fällen eingesetzt, etwa bei komplexer Implantatplanung.

Was ein OPG zeigen kann

Weisheitszähne und ihre Lage, fehlende oder überzählige Zähne, große Karies, Knochenabbau durch Parodontitis, alte Wurzelfüllungen, Zysten und den verfügbaren Platz für ein Implantat.

Ist die Strahlendosis unbedenklich?

Zahnröntgen nutzt eine sehr kleine Dosis. Eine Panoramaaufnahme entspricht ungefähr wenigen Tagen der natürlichen Hintergrundstrahlung, der jeder aus der Umwelt ausgesetzt ist. Geröntgt wird nur, wenn es bei einer Entscheidung hilft.

Schwangerschaft

Sagen Sie Bescheid, wenn Sie schwanger sind oder sein könnten. Routineaufnahmen werden meist verschoben; ist eine Aufnahme wegen eines dringenden Problems nötig, wird ein Schutz verwendet.

Bringen Sie alte Röntgenbilder mit

Wurden Sie kürzlich in einer anderen Praxis geröntgt, bringen Sie das Bild oder die Datei mit. Das kann eine weitere Aufnahme ersparen.

So sieht ein OPG aus – im Weisheitszahn-Entdecker und im Implantat-Simulator.

Diese Beiträge dienen der allgemeinen Information und ersetzen nicht den Rat Ihrer Zahnärztin oder Ihres Zahnarztes.

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